„Ich fühle mich wohl in meiner Haut!“

Sie können diese Aussage meistens nicht uneingeschränkt treffen, denn Trockenheit, Spannungsgefühle, Reizungen oder Juckreiz beeinträchtigen Ihr Hautgefühl?

Lernen Sie die häufigsten Merkmale problematischer Haut besser kennen, um sich mit der richtigen Pflege und einigen Tricks wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und hat eine Oberfläche von ca. 1,5 - 2,0 m2. Sie hat zahlreiche Aufgaben, insbesondere

 

  • Schutz des Körpers vor äußeren Einflüssen,
  • Regulierung der inneren Körpervorgänge und
  • Weiterleitung von Sinneseindrücken ans Gehirn

DIE HAUTSCHICHTEN

Schichtförmig aufgebaut, besteht unsere Haut im Wesentlichen aus drei Lagen:

1. Oberhaut (Epidermis)

besteht zum größten Teil aus einer Hornschicht. In der untersten Schicht der Epidermis – der Basalschicht – werden ständig neue Zellen gebildet. Diese wandern im Laufe eines Monatszyklus nach oben, verhornen in mehreren Lagen zur Hornzellschicht (Stratum Corneum), bis sie sich schließlich nach außen als kleine Haut-Schuppen ablösen.

2. Lederhaut (Dermis, Corium)

besteht aus Bindegewebsfasern mit zwei ineinander übergehenden Schichten: die äußere, an die Epidermis grenzende (Stratum papillare und die innere Schicht (Stratum reticulare). Die Lederhaut ist mit der Oberhaut verbunden und versorgt sie mit Nährstoffen.

3. Unterhaut (Subcutis) 

setzt sich vorwiegend aus Fett- und Bindegewebe zusammen, die als Energiespeicher und Wärmeisolator fungieren, als auch die Verschiebbarkeit der Haut ermöglichen.

New Text

Wenn die natürlichen Funktionen der Haut gestört sind, zum Beispiel durch Umwelteinflüsse, die sie beschädigen oder Erkrankungen, die das intakte System aus dem Gleichgewicht bringen, reagiert die Haut auf unterschiedliche Weise. Insbesondere in der westlichen Welt zählen trockene Haut, Schuppenflechte, Neurodermitis oder Juckreiz zu den häufigsten Hautproblemen.